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Meppen Muäh - Live-Musik von der Brägen Band mit skurrilen Texten über Eier, Gene, das Emsland und seine Bewohner
Am Freitag, den 23.10.1998 gab die Osnabrücker BRÄGEN BAND ihr letztes Konzert in diesem Jahr. Mehr als 50 Fans und Freunde trafen sich zu diesem eher ungewöhnlichen Event im Übungshaus der Gruppe, um dieses Ereignis mit einer gemütlichen Fete zu feiern. Die BRÄGEN BAND gibt es seit Anfang 1994. Seitdem treffen sich die vier Hobby-Musiker einmal wöchentlich, um gemeinsam zu musizieren. Für die Übungsabende gibt es keine Pläne. Lust, Laune und die allgemeine Atmo-sphäre bestimmen den Ablauf der Sessions. Es wird jedoch grundsätzlich improvisiert. Die wenigen festen Stücke sind auf diese Art zufällig entstanden und werden immer unterschiedlich präsentiert. |
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Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Emsland durch die Texte. Glaubt man der BRÄGEN BAND , handelt es sich um einen Landstrich, auf dem eine prähistorische menschliche Superrasse überlebt hat. Allgemein sagt man den Emsländern eine gewisse Sturheit nach. Sie gelten als äußerst wortkarg und langsam. Diese Vorurteile verarbeiten die Osnabrücker auf ihre eigene Art mit reichlich Ironie, ohne dabei bissig zu sein.
Landwirtschaft allgemein und Eierproduktion im Besonderen sind ein großer wirtschaftlicher Faktor in dem Gebiet am Fluß Ems in Norddeutschland. Deshalb fehlen Eier auch bei keinem der Übungsabende oder seltenen öffent-lichen Auftritte der vier Musiker, die zum Teil in eigenwilliger Kostümierung agieren. Von Anfang an hat die Gruppe ihre Proben aufgezeichnet. So sind im Laufe der letzten vier Jahre immerhin sechs CDs entstanden. Keyboarder Michael Winkler (Brei-Robin) übernahm dabei die Nachbearbeitung und Produk-tion der nur bei der Band erhältlichen Veröffentlichungen. Die Drums bedient Markus Klingbeil (Dr. Fehl) , Bernd Lindenbaum (Goldschorsch) zupft die Baßgitarre, und Achim Giese (Wabbert) spielt E-Gitarre, singt und bedient den Ampunauten 1. |
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Bei dem letzten offiziellen Konzert 1998 handelte es sich um eine Art öffentliche Probe mit Geburtstagsfeier des Schlagzeugers ab Mitternacht. Im Laufe des späten Abends trudelten die Zuschauer nach und nach ein und gegen 23.00 Uhr begannen die Musiker mit den Vorbereitungen für die Performance. Hinter einem weißen Leinentuch waren die Instrumente aufgebaut, und das bunt gemischte Publikum wartete gespannt auf den Beginn der Show. Judith Boberg servierte dazu Eierbier, eine wirklich gut schmeckende, interessante und noch dazu gesunde Spezialität.
Dann fiel aber nicht etwa der Vorhang. Auf das Leinen wurde das Video zum Opener MEPPEN MUÄH projiziert. Die Zuschauer im halbdunklen Raum honorierten den ungewöhnlichen Anfang mit Beifall, wollten aber dann natür-lich auch die Band live sehen. Es folgte GENLABOR, danach auch schon die obligatorische Pause. Es hatte sich eine entspannte Atmosphäre ausgebreitet, der Geburtstag von Markus mußte auch noch gefeiert werden, und weit nach Mitternacht ging es mit Musik weiter. |
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Ich hatte das Gefühl, in die 70er Jahre zurückgekehrt zu sein, war aber doch irgendwie in der Gegenwart, absolut locker und easy eben. Zur Musik fällt mir lediglich Underground als Begriff ein, aber man kann die BRÄGEN BAND wirklich schlecht beschreiben. Vielleicht probiert Ihr ja das folgende Rezept an einem der kommenden kalten Wintertage mit netten Leuten zusammen aus und macht Musik dazu. Ich wünsche Euch einen ebenso angenehmen Abend wie uns beim Konzert am 23. Oktober!
Eierbier: |
© 1998, 2004 german rock e.v.
- 28-November-1998 -