Cuxhaven Nordholz 17.-19.07.2009

Deichbrand 2009


DEICHBRAND 2009

17.-19.07.2009 Cuxhaven

 

Am 17.07.2009 ging es los von Bremen nach Cuxhaven zum Deichbrand 2009. Der Himmel war in Bremen verhangen mit großen dunklen Wolken, dass ich mir schon etwas Sorgen mache, ob mein Kumpel Oliver und ich trocken durch das Wochenende kommen würden.

 

Nachdem wir unsere Habseligkeiten im Auto verstaut hatten, ging es los, nach etwas über einer Stunde Autofahrt hatten wir das Festivalgelände erreicht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, richteten wir uns auf dem Zeltplatz häuslich ein und gingen dann erst mal auf Erkundungstour. Das ganze Festivalgelände war doch größer als ich erwartet hatte.

 

Um 14 Uhr pünktlich fing die erste Band Loz Tinitoz auf der Fire Stage an zu spielen. Es gab auf dem Deichbrand Festival zwei Bühnen (Fire Stage und Water Stage), wo abwechselnd Bands spielten bis nachts um 2 Uhr.

 

Jennifer Rostock, Polarkreis 18, Bosse, 4Lyn, Eisbrecher und Monsters Of Liedermaching haben total gut abgerockt, hat sich schon sehr gelohnt.

 

Wo ich ja total gespannt drauf war, war Selig!

 

Ich fand diese Band in den 80zigern schon total geil und hatte mich ziemlich gefreut, als sie sich 2008 wieder zusammen getan haben. Der Gig war sehr cool, weil Selig wirklich fast 90 % der Festivalbesucher gezogen haben, egal ob Grufti oder Rocker.

 

Beim Beobachten der Leute, war es sehr erstaunlich, dass sie alle textsicher waren. Leider war der Gig nach meinem Geschmack viel zu kurz (1:10 min). Selig hätte ruhig noch länger spielen können. Es war Party pur!

 

Am ersten Abend auf dem Deichbrand hatten wir noch einen ziemlichen Platzregen, der das ganze Gelände in eine leichte Sumpflandschaft verwandelte. Man hätte locker eine Schlammschlacht machen können! So zumindest sahen wir aus wie die Säue. Am Samstag hatte sich das Wetter wieder beruhigt, es war zwar ziemlich windig, aber trocken!

 

Es gab auch viele Verkaufsstände von Fress- Trinkbuden, über CD und T-Shirtverkauf bis hin zur Massage. Frage mich, ob sich jemand hat massieren lassen!

 

Jeden Abend gegen 2 Uhr Nachts ging es dann im Zelt weiter, wo der DJ Techno und House auflegte, was ein ziemlicher Kontrast zu dem Musikprogramm am Tage war. Wenn man zu der Zeit im Zelt lag, spürte man die Bässe, weil die den ganzen Zeltplatz erschütterten. Also viel Schlaf hat man nicht bekommen!

 

Mein persönliches Fazit: Es lohnt sich dieses Festival zu besuchen!

 

Nicole Bethge